Glasmalerei – ein Spiel mit Licht und Schatten

 

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Eine schier unendliche Farbpalette, verschiedene Arten von Gläsern, der relativ freie Einsatz von Bleiruten und Schwarzlot, unterschiedliche Techniken sowie der intensive Dialog mit dem Raum, in den die meisten Werke eingebunden sind – das kennzeichnet die Glasmalerei der letzten rund hundert Jahre.

Daraus ergibt sich ein vielfältiges Spiel, aus dem immer wieder neue Variationen und Ansätze entstehen. Die Auswahl der Gläser in Echtantik, Opal, Opak, mit allen Variationen von Schlieren oder Strukturen, als durchgefärbte oder Überfanggläser, als Träger von Schmelzfarben oder als Glasbrocken, sowie die Entscheidung, welche Technik verwendet wird und welche Rolle dem Blei zukommen soll, bilden die Grundlagen. Immer gilt es, einen Entwurf in Korrespondenz mit dem umgebenden Raum, für den die Scheiben bestimmt sind, mit der Kenntnis all dieser Möglichkeiten zu schaffen. Dafür bedarf es einerseits der Gestaltungskraft eines Künstlers und der Schaffenskraft eines meisterhaften Handwerkers.

> Entdecken Sie einige Beispiele gelungener Glasmalereiprojekte, die in Zusammenarbeit mit uns entstanden sind.

 

 

Mosaik – jedes Steinchen zählt

 

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Das Malen mit kleinen farbigen Steinchen – die Mosaikkunst – ist eine über 2000 Jahre alte Form künstlerischen und kulturellen Schaffens. Die große Auswahl an Materialien mit unterschiedlichsten Farben, Größen und Strukturen bilden eine unendliche Basis für künstlerische Schöpferkraft und Kreativität. Antike und mittelalterliche Mosaike zeugen noch heute von der Langlebigkeit dieser Kunstwerke und lassen uns immer wieder über diese filigrane und doch robuste Handwerkskunst staunen. Das Mosaik von Heinrich Siepmann ist hier nur ein Beispiel.